KLEINE GESELLSCHAFT FÜR KUNST UND KULTUR

Wir laden ein :

am Freitag, den 29. Juli 2016 ab 19 Uhr

„Kleine Gesellschaft für den Blinden Fleck“

 

eine Solo Ausstellung von Alexander Rischer

vom 29.07.2016 – 12.08.2016 

 

Alexander Rischer, Merrion Park, London 2016
Alexander Rischer, Merrion Park, London 201

 

„Ich möchte es so beschreiben, daß ich in der Ausstellung versuche, auf die sakralen, auratischen, historischen, interessanten, surrealen, fetischisierten Artefakte, Dinge und Objekte, die sich üblicherweise als Stellvertreter, Türöffner, Schwellenhüter, Verführer und Mahner in meinen Fotografien tummeln, zu verzichten.

Deren objekthafte Attraktivität kürt sie recht nachvollziehbar zu Motiven.“ …

…weiter lesen bitte unter VERANSTALTUNGEN / AKTUELL

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freitag, den 19.02 ab 19 Uhr eröffneten wir die

„Kleine Gesellschaft für Helldunkel“

Achim Hoops , wvz 621, Buntsift, Kreide auf Holz, Stahlrahmen, 25x45cm, 2008
Achim Hoops , wvz 621, Buntsift, Kreide auf Holz, Stahlrahmen, 25x45cm, 2008

 

Mit Achim Hoops, Heiner Blumenthal, Henrik Hold, Jürgen Albrecht, Nir Alon, Peter Boué, Ralf Jurszo und Veronika Gabel.

Die Ausstellung hält sich nur wenig mit klassischen Motiven der Chiaroscuro- oder eben Helldunkelmalerei auf, also dem gezielten Einsetzen des Lichtes, wie wir es in der Tradition etwa von Rembrandt oder Caravaggio kennen. Die Ausstellung möchte das Helldunkel beim Begriff selbst nehmen,  ohne deren Herkunft in der Malerei zu verleugnen und ihn erweitern um unsere Anschauung der Dinge, das Helle und das Dunkle zu bewerten, und dabei existenziell und exemplarisch zu verfahren. Auf begrenztem Raum mit acht Künstlern – Vertreter künstlerischer Disziplinen wie Malerei, Zeichnung oder Skulptur – versuchen wir so eine breite Fächerung dessen zu zeigen, was „Hell-Dunkel“ sein mag.

Ralf Jurszo, Höhle, Öl auf Leinwand, 100x70 cm
Ralf Jurszo, Höhle, Öl auf Leinwand, 100×70 cm

Es beginnt zumindest folgerichtig mit dem Einbruch des Lichtes in einer Höhle – und damit, sich an dunklere Orte zu gewöhnen. Ein innerer Zusammenhang über das Räumliche ist in mehreren Arbeiten zu erkennen, Ein- und Ausgänge, Häuserfluchten und stark verschattete Innenräume sind wiederkehrende Motive. In anderen Arbeiten wird das Helle vom Schwarz umlagert oder es ist das Licht selbst, das den Raum in zufälligen Intervallen beleuchtet.

Nir Alon, Blinking light and other acts, chair, light bulbs, 95x50x75 cm, 2016
Nir Alon, Blinking light and other acts, chair, light bulbs, 95x50x75 cm, 2016

Die dreidimensionalen Werke strahlen wiederum in ganz anderer Weise aus sich selbst, beunruhigend hell einerseits, und archaisch und zeitlos ruhend andererseits.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Titel der Reihe „Kleine Gesellschaft“ erinnert nicht  zufällig an  vergangene Zeiten, in denen es „Gesellschaften“ zur elektrifizierten Fortbewegung oder zur Erforschung des Südpols gab.

Wie viele dieser historischen Gesellschaften, wird auch die im April 2014 gestartete Reihe „Kleine Gesellschaft für Kunst und Kultur“   Zusammenkünfte zu interessanten Themen organisieren.

Die Veranstaltungen finden allerdings in einem privaten Raum statt.

Das bedeutet, es geht uns um das Zusammenbringen von Leuten und Ideen in zwangloser Atmosphäre.

Meist geht es um Ausstellungen, oft in der Verbindung von Kunst mit anderen Gegenständen, um so Möglichkeiten auszuloten, das jeweils gestellte Thema aus verschiedenen Perspektiven anzupeilen.

Es wird aber auch Lectures, Lesungen und Hauskonzerte geben.

Themen und Stile sind dabei ebenso zeitlos wie aktuell, können umfassend wie auch mikroskopisch spezifisch sein.

Die Reihe fing im Übrigen thematisch ganz oben an, nämlich mit einer „Kleinen Gesellschaft für Zeit“ und setzte sich fort mit dem Urelement Wasser in Form einer „Kleinen Gesellschaft für Meer“.

Mehr unter Veranstaltungen/ Vergangene und Aktuelle

 

 

 

für Kunst und Kultur – Hamburg