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Aktuell

Die nächste Kleine Gesellschaft findet im September und Oktober 2018 statt

( Eröffnung Freitag, den 21. 9. 2018 / Finissage am  Samstag, den 6.10. 2018)

Thema:  Drei Männer in Portugal

mit Phillip Grassmann, Alexander Rischer und Hans Thalgott

 

 

Am 9. November 2018 laden wir dann ein zur  Kleinen Gesellschaft für Landschaft (1) 


 

 

 

 

 

 

 

 

Wir laden ein am Freitag, den 03. Februar 2017  ab 19 :00 
in die Schubertstraße 3 in Hamburg Barmbek-Süd zur

Kleinen Gesellschaft für profane Reliquien

KLASSE TYPOGRAFIE HFBK, PROF. WIGGER BIERMA

mit Arbeiten von Manos Dimitrakis,

Christoph David Drange, Alice Dobersalske,

Julia Maiquez Esterlich, Elburuz Fidan, Julia Haugeneder,

Prarita Hongyont, Denis Kudrjasov, Atefa Omar,

Maximilian Scholl, Maximiliane Schmid,

Nino Svireli, Tobias Textor, Dodo Voelkel

und Antonia Zielinski
Die Ausstellung Kleine Gesellschaft für profane Reliquien und das vorliegende Buch, ist das Ergebnis eines Projekt der Klasse Typografie der Hochschule für bildende Künste Hamburg.
‘Was haben Reliquien mit Typografie zu tun?’, könnte man fragen. So wie die Meister des Gebiets es beschrieben haben in ihren Fachbücher, ist die Typografie mittlerweile selber eine Reliquie geworden. Eine etwas zynisches Antwort vielleicht – auch der Begriff Reliquie wird so eher in ihre übertragene denunzierende Bedeutung gedreht: etwas von früher im abwertenden Sinne gedacht, etwas das jetzt als abergläubisch und unsinnig behauptet wird.

Ein Reliquie ist ein Überbleibsel, ein Gegenstand religiöser Verehrung, insbesondere ein Körperteil oder Teil des persönlichen Besitzes eines Heiligen.
Es mag klar sein, wenn Heute mit Studierenden die Reliquie in einer Ausstellung thematisiert wird, man keinen Zugriff auf Körperteile von tatsächlichen Heiligen hat. Man muss das Phänomen also im erweiterten Sinne definieren, und damit auch den Begriff des Heiligen.
Profane Reliquien sind Überbleibsel oder öfter Berührungsreliquien von Menschen, die außerhalb der Religion verehrt werden. Die Spazierstöcke von Franz Liszt
zum Beispiel, die mit ähnlicher Sorgfalt in Weimar aufbewahrt werden. Aber auch diese Kategorie von Gegenständen waren für uns, mit Ausnahme eines Exponats,unerreichbar. Wir haben also die Reliquie ‘frei’ aufgefasst. Es geht auch nicht so sehr um das ‘Was’ aber um das ‘Wie’.
Damit wird auch der Verband zur Typografie klar.
Typografie – die Anordnung von Schrift und Text – beschäf-
tigt sich höchstens mit der Redaktion, aber nicht mit
dem Inhalt des Textes. Typografie beschäftigt sich mit
deren Präsentation, dazu ist das Drucken, Vervielfältigen
und Veröffentlichen an sich ein Aufwertungsakt.
Auch bei Reliquien ist die Form der Präsentation ausschlaggebend. Da ein Knochen eines Heiligen sich anscheinend nicht von einem Knochen eines völlig Unbekannten unterscheidet, muss der Reliquienschrein deutlich machen worum es sich handelt. So kann die Umhüllung des Fragments des Heiligen die Relique wieder mit
seinem ursprunglichen Ort verbinden oder es wird nur
umschmeichelt von Schnörkeln und elaborierter Handarbeit, um auf ihre einzigartige Bedeutung hinzuweisen.
In den Gesprächen zu Beginn des Projekts wurden also die unterschiedlichen Aspekte der Reliquien beleuchtet. Erstens gibt es die verwandten Kategorien wie das Souvenir, das Beweisstück und die Trophäe, die alle auch erst
durch ihre Kontextualisierung zu sprechen beginnen.
Dann gibt es das aktuelle Thema der Fälschung/fake und
die Bedeutung des Schreins, der in Bezug zu der möglicherweise gefälschte Reliquie, oder das was als Reliquie präsentiert werden will, die Materialisierung der Lüge ist – der Rahmen, die dem Gerahmten einen anderen Status gibt.

 

 

 

 

 

 

Am 14. Oktober 2016

gab es die Kleine Gesellschaft für Abstrakte 1 

 

mit Arbeiten von Birgit Brandis, Dirk Meinzer und Benjamin Metzger

und einem Konzert des Gitarrenorchester Gilbert Couché

Benjamin Metzger o. T.
Benjamin Metzger , Ohne Titel, 2013, Oel auf Leinwand, 59×50 cm

„Der Aufstieg zu den gegenstandslosen Höhen der Kunst ist mühselig und voller Qualen…aber dennoch beglückend. Das Gewohnte bleibt immer weiter und weiter zurück…Immer tiefer und tiefer versinken die Umrisse des Gegenständlichen; und so geht es Schritt für Schritt, bis schließlich die Welt der gegenständlichen Begriffe – „alles was wir geliebt hatten – und wovon wir lebten“ – unsichtbar wird.

Keine „Ebenbilder der Wirklichkeit“ – keine ideellen Vorstellungen – nichts als eine Wüste!

Die Wüste aber ist erfüllt vom Geiste der gegenstandslosen Empfindung, der alles durchdringt.

…es war dies kein „leeres Quadrat“ was ich ausgestellt hatte, sondern die Empfindung der Gegenstandslosigkeit“.

…schreibt Kasimir Malewitsch 1927

Mit etwas weniger zeitgeschichtlichem Pathos kommt da schon Agnes Martin aus:

 

Dirk Meinzer, Dasein III, 2016
Dirk Meinzer, Dasein III, 2015, phosphoreszierende Gesteinsmehle, Schellack, Papier auf Leinwandkarton und Holz, 50×39,5 cm

 

„Man denkt gemeinhin, dass wir alles im Leben in Worte fassen können. Doch es gibt einen großen Bereich von Gefühlsreaktionen, die wir nicht in Worte fassen können.

Wir sind so an diese Gefühlsreaktionen gewöhnt, dass wir sie nicht bewusst erkennen, bis wir sie in Kunstwerken wiederfinden.“

Und weiter:

„Komposition ist ein absolutes Geheimnis. Sie wird vom Inneren diktiert. Der Künstler sucht nach bestimmten Klängen oder Linien, die seinem Inneren angenehm erscheinen, und schließlich nach einer Anordnung, die angenehm ist. …Ein Kunstwerk ist sehr kostbar, und zugleich ist es sehr selten. Es bedarf großen Fleißes, um eine Komposition zu erschaffen, die gänzlich angenehm ist….

und dann gibt sie uns noch diesen praktischen Rat mit:

Um im Leben vorwärts zu kommen, musst Du die Dinge aufgeben, die Du nicht magst. Gib es auf, die Dinge zu tun, die Du nicht magst. Du musst die Dinge finden, die Du magst. Die Dinge, die deinem Inneren angenehm sind.

Also dann: Findet die Dinge, die Eurem Inneren angenehm sind und fangt mit der Suche bei der Kleinen Gesellschaft an:

Wir bieten Euch feine abstrakte Kompositionen von Birgit Brandis, Dirk Meinzer und Benjamin Metzger. Ein höchst angenehmer Dreiklang gegenstandsloser Kunst.

Dazu gibts zur Eröffnung ein Konzert mit dem Gitarrenorchester Gilbert Couché das uns zu dieser Gelegenheit als Welturaufführung sein neues Stück “Explosionszeichnung“ mitbringen wird.

Die Musik beginnt um 20:30 Uhr.

Birgit-Brandis, Riff02, 2015
Birgit Brandis, Riff02, 2015, Oelkreide auf Papier, 42×30 cm

Wir freuen uns auf einen wundervollen Abend mit Euch und zitieren noch einmal die heilige Agnes: „Mach Glück zu Deinem Ziel“

 

 

 

 

 

 

 

Finissage am Freitag, den 28. Oktober 2016 ab 19:00 Uhr

 

 

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Zuletzt gab es die:

„Kleine Gesellschaft für den Blinden Fleck“

eine Solo Ausstellung von Alexander Rischer

 

Finissage war am 12. August 2016

in der Schubertstraße 3   Hamburg Barmbek-Süd

mit einem Beitrag von Nora Sdun

Alexander Rischer, Merrion Park, London 2016
Alexander Rischer, Maryon Park, London  2016

 

„Ich möchte es so beschreiben, daß ich in der Ausstellung versuche, auf die sakralen, auratischen, historischen, interessanten, surrealen, fetischisierten Artefakte, Dinge und Objekte, die sich üblicherweise als Stellvertreter, Türöffner, Schwellenhüter, Verführer und Mahner in meinen Fotografien tummeln, zu verzichten.

Deren objekthafte Attraktivität kürt sie recht nachvollziehbar zu Motiven.

Der blinde Fleck ist keine vom Aussterben bedrohte Sumpfpflanze sondern steht für ein Areal, das der Selbsterkenntnis aus eigener Perspektive nicht zugänglich ist, für Aspekte oder Facetten der eigenen Person also, die womöglich nur die Anderen sehen, die mithin etwas „wissen“ – und dieses Wissen nicht unbedingt mitteilen, sondern vielleicht  für sich behalten, weil sie es möglicherweise und irrtümlich für irrelevant erachten…

Darin liegt etwas Mythisches, potentiell aber auch etwas Anekdotisches.

Die Frage ist, wie man mit diesen Anderen, mit diesem Anderen – es müssen ja nicht zwingend Mit- oder Nebenmenschen sein – in kommunikativen Kontakt kommt, um die Erkenntnislücke zu schließen.

Oder aber – mit einer anderen Haltung – dies  doch  grundlegend zu akzeptieren: daß eben nichts und niemals reicht und eben auch räumlich nicht hinreicht.

Etwas beharrt etwas auf seiner Entzogenheit, darin eher in der Ferne angesiedelt, auch in einer unmittelbaren , als in Derridas Krypta, der Tiefe der Tiefe.

Ein kleiner Schritt die vertraute Sicht zu beugen, zu dehnen, bis hin zum Schielen, „crosseyed on crossroads“, ist also, worum es geht:

Dieser Schritt aus der Spur geht in den Sumpf oder ins Gestrüpp.

Lastend dunkel weich nach unten.

Zugleich licht und dornig sperrig nach oben.

Vorne ist in Schwierigkeiten.

Vielleicht geht es dabei also weniger um das, was man sieht – und fotografiert, also Ordungen zu finden, Ordungen zu entdecken, zu verbildlichen, zu behaupten – als vielmehr um das Stehen, das mit der Zeit zum Einsinken wird, um den Widerstand des Geästs und Geflechts, die einen am Fortkommen hindern.

Dafür sorgt diese nachgiebige und  zugleich fordernde sperrige, zutiefst stoffliche Logik des diffusen, weil noch nicht richtig gelesenen Ortes:

Zwischen den Polen Nasse Füße. Dorn im Auge, und das auch noch gleichzeitig. Himmel hilf.

 

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Freitag, den 19.02 ab 19 Uhr eröffneten wir die

„Kleine Gesellschaft für Helldunkel“

Achim Hoops , wvz 621, Buntsift, Kreide auf Holz, Stahlrahmen, 25x45cm, 2008
Achim Hoops , wvz 621, Buntsift, Kreide auf Holz, Stahlrahmen, 25x45cm, 2008

Mit Achim Hoops, Heiner Blumenthal, Henrik Hold, Jürgen Albrecht, Nir Alon, Peter Boué, Ralf Jurszo und Veronika Gabel.

Die Ausstellung hielt sich nur wenig mit klassischen Motiven der Chiaroscuro- oder eben Helldunkelmalerei auf, also dem gezielten Einsetzen des Lichtes, wie wir es in der Tradition etwa von Rembrandt oder Caravaggio kennen. Die Ausstellung wollte das Helldunkel beim Begriff selbst nehmen,  ohne deren Herkunft in der Malerei zu verleugnen und ihn erweitern um unsere Anschauung der Dinge, das Helle und das Dunkle zu bewerten, und dabei existenziell und exemplarisch zu verfahren. Auf begrenztem Raum mit acht Künstlern – Vertreter künstlerischer Disziplinen wie Malerei, Zeichnung oder Skulptur – versuchten wir so eine breite Fächerung dessen zu zeigen, was „Hell-Dunkel“ sein mag.

Ralf Jurszo, Höhle, Öl auf Leinwand, 100x70 cm
Ralf Jurszo, Höhle, Öl auf Leinwand, 100×70 cm

Es begann zumindest folgerichtig mit dem Einbruch des Lichtes in einer Höhle – und damit, sich an dunklere Orte zu gewöhnen. Ein innerer Zusammenhang über das Räumliche war in mehreren Arbeiten zu erkennen, Ein- und Ausgänge, Häuserfluchten und stark verschattete Innenräume waren wiederkehrende Motive. In anderen Arbeiten wurde das Helle vom Schwarz umlagert oder es war das Licht selbst, das den Raum in zufälligen Intervallen beleuchtete.

Nir Alon, Blinking light and other acts, chair, light bulbs, 95x50x75 cm, 2016
Nir Alon, Blinking light and other acts, chair, light bulbs, 95x50x75 cm, 2016

Die dreidimensionalen Werke strahlten wiederum in ganz anderer Weise aus sich selbst, beunruhigend hell einerseits, und archaisch und zeitlos ruhend andererseits.

 

 

 

 

 

 

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April 2016

Am Samstag 16. April 2016 ab 19:00 zeigte die Kleine Gesellschaft für Kunst und Kultur die Ausstellung

„Schwarz wie die Nacht 2“

Jannes Martin "REDRUM" 2016, Foto/Print , 50x60 cm
Jannes Martin „REDRUM“ 2016, Foto/Print , 50×60 cm

 

 

 

 

 

 

 

 

ein März-Ferien-Kunst Projekt mit Schülern aus 11. und 12. Klassen.

unter Leitung von  Peter Boué und Claus Sautter

 

 

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Am Samstag, den 13. 02 ab 19 Uhr und Sonntag, den 14. Februar zeigten wir :

Garrett Probst, "Wandsbeker Chaussee"
Garrett Probst, „Wandsbeker Chaussee“

„NEW STREETPHOTOGRAPHY- DIE WANSBEKER CHAUSSEE“

Ein Fotoprojekt mit Schülern aus 11.und 12. Klassen.

Mit  Annalena Hansen, Garrett Probst, Heide Martens, Jannes Martin, Jennifer Pries, Joel Stoehr, Karlotta Bohacz, Lasse Robers, Luna Wolter, Marlon Nicolaisen, Nooma Müller und Wanja Böhme.

 

 

 

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Im Oktober 2015 zeigten wir als erste Solo-Ausstellung in der Kleinen Gesellschaft:

Franziska Opel, Venus, 2015
Franziska Opel, Venus, 2015

Kleine Gesellschaft für Venus
Eine Ausstellung von Franziska Opel

Zur Finissage am 17. Oktober
gab es Live Musik von Salome Jijeishvili, Klavier

hier ein Link zu einem kleinen Youtube Video davon von Nino Svireli, vielen Dank, Nino!

https://www.youtube.com/watch?v=M8aEn5nqi8I

 

Nach fünf recht vielschichtigen Themen-Veranstaltungen präsentierten wir die von langer Hand geplante erste Einzelausstellung bei uns in der Kleinen Gesellschaft, der manch andere folgen sollen, immer im Wechsel zu weiteren Gruppen- und Themen-Ausstellungen.

Mit Franziska Opel (www.franziskaopel.de) konnten wir eine junge Künstlerin gewinnen, die hier einen humorvollen und hintersinnigen Umgang mit dem Feminismus vorführt. Dabei überzeugten ihre Arbeiten in einem Spannungsfeld aus  unerhörter Zartheit und großer ästhetischer Wucht. Für ihr Debut bei der Kleinen Gesellschaft hatte sie  zwei neue und eine speziell modifizierte ältere Arbeit angefertigt.
Begleitet wurde sie hierbei zur Vernissage von dem Klangkünstler porzellan, und zur Finissage gab es ein Klavierkonzert mit der georgischen Pianistin Salome Jijeisvili.

 

Franziska Opel (*1984) studierte bis 2014 an der HfBK Hamburg bei Matt Mullican und Wigger Bierma; 2012 erhielt sie das Karl-Ditze-Jahresstipendium für Diplomstudierende.

Top Gier

Franziska Opel arbeitet mit oft großformatigen, zu mehrteiligen Tableaus zusammengesetzten Tafeln von Bildern in häufiger Verbindung mit Sprache oder aber ausschließlich mit Text. Hinzu kommen auch Projektion, raumgreifende, ineinander verschachtelte Installationen oder Videoarbeiten. Parallel dazu publiziert sie in der Aufmachung sehr feine Bücher, in denen sie ihre Bildsprache auf sozusagen engstem Raum präsentiert und andere, die eher einem rein sprachlichen poetischen System folgen.

Sehr prägnant an Franziska Opels Arbeit ist die opulent zu nennende Hinwendung zur Typographie. Das meint, dass hier Schrift zusammen mit den verwendeten Fotografien zu einer inhaltlichen Verknüpfung kommt und so zu der Gesamtaussage der jeweiligen Singkünstlerischen Arbeit. Sie greift dabei bewusst auf klassische Avantgarden der Gestaltung zurück, kommt dabei aber nicht zu Fragen des Designs, sondern zu existenziellen Aussagen, die immer poetisch und doppelsinnig sind, wenn nicht oft auch explizit kritisch. Ihr Ausgangspunkt dabei ist immer der Mensch oder menschliche Verhaltensweisen – so etwa Gesten wie die ausgestreckte Zunge oder die erhobene Faust, also deutlich zu nennende Signale, deren offensichtliche Intention hinterfragt wird, ohne ihnen aber die Wucht zu nehmen.

English Version:

Artist: Franziska Opel (soloshow)
Venue: Kleine Gesellschaft für Kunst und Kultur, Hamburg
Date: October 2 – October 24, 2015
Franziska Opel (*1984,DE) studied at the Hfbk Hamburg at Matt Mullican and Wigger Bierma.
In 2014 she graduated cum laude. Her engagement with the manifestation of human facial expression and gestures, the application of typographical elements and concisely impressing images are the three constant qualities of her work. Her poetic texting, imaging and video editing often lead to elaborate installations. Her work has been exhibited i.a. in Köln, München, Berlin, Sofia, Graz, Milano and Prague. 2012 she received the annual scholarship of the Karl H.Ditze foundation for diploma students.
Her first soloshow in Hamburg is dedicated to Venus.
Venus  – a planet, a mythological and therefore recurring image in art history, appears again in her video work now framed in a digital church-window. Various versions of Venus, depicted by artists from Tizian to Michelangelo Pistoletto, are surrounded with colored graphic elements, but now the paintings are turned into black and white photographs. One Venus after an other appears. Rotating letters, like a silent voice-over, describe them as „HARD WORKING GIRLS“.  
The large words „FUNNY GAMES“, reaching almost from floor to ceiling in the exhibition space, remind of western-style lettering, of bones, but one could also see (funny) letters with balls. On the whole, the exhibition plays with the paradox of sin and holyness. This is featured best by a self-made vending machine offering an oversized (A4) playing card for one Euro. The cards show praying hands with the word PLAY juggled around them, and on the filpside the same hands mimic a gun with the word PRAY around them. In the exhibition also Mars – Venus‘ counterpart – shows up in heraldic emblems. 

 

 

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Nicht mehr ganz aktuell aber dennoch: 

KLEINE GESELLSCHAFT FÜR FLORA UND FAUNA

 

  10. April 2015

Erdmute Parautzsch, Ich, Collage, 2015
Erdmute Prautzsch, Ich, Collage, 2015

 

 

 

 

 

 

Die erste Veranstaltung der „Kleinen Gesellschaft“ im Jahr 2015 handelte von „Flora und Fauna“ als uns benachbarten Lebenswelten.

Corinna Korth, Fenster,
Corinna Korth, Fenster,

Wie bei der Kleinen Gesellschaft nicht anders zu erwarten, wurde das Thema weiträumig umspielt: Die poetische Wucht der Vergänglichkeit, flüchtige Erscheinungen, die Präparation der Wildnis, Vorschläge zur Renaturisierung der Natur, ein melancholischer Blumenstrauß–grau in grau und in Öl, verführerisches Gift altmeisterlich in Interferenzfarben, die Begegnung von Mensch und Mammut, Di-, -Tri- und Polyhybride, kurvige Abstraktionen, Ligu-Florale Neukreuzungen, Pastorale, Käfer, Medusen und unheimliche Vögel erwarteten Sie.

Mit von der Partie waren diesmal Arbeiten von:

Wilfried Bauer, Max Baur, AC Baur, Tanja Bächlein und Arne Bunk, Bob Braine und Galerie für Landschaftskunst, Markus Draese, Ralf Jurszo, Karen Koltermann, Corinna Korth, Micha Mohr, Erdmute Prautzsch, Claus Sautter sowie Knik e.V. und Filmclub

Ralf Jurszo, Wolfsbeeren, Acryl auf Leinwand, 60x80 cm , 2004
Ralf Jurszo, Wolfsbeeren, Acryl auf Leinwand, 60×80 cm , 2004

 

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KIZ e. V. präsentierte im März in der Kleinen Gesellschaft :

Finn Kistner, Eden, 2015
Finn Kistner, Eden, 2015

Ergebnisse eines KIZ- Ferien- Workshops von Peter Boué und Claus Sautter mit Schülern der 11. und 12. Klasse.


 “ SCHWARZ WIE DIE NACHT „

Eine Ausstellung mit Fotos und Zeichnungen von:

Wanja Böhme, Pelin Gökay, Merle Greiner, Finn Kistner und Leonard Queitzer.

 

 

 

Zum Abschluss des Jahres luden wir am  13. Dezember 2014

zu einer  Kleinen Gesellschaft für E-Gitarre  ein.

vintageguitars

Was haben wir ihm nicht alles zu verdanken, diesem einfachen Brett mit Saiten und elektomagnetischen Spulen.

Es spielte das  Gitarrenorchester Gilbert Couché

Gitarrenorchester Gilbert Couché, Foto und Copyright by Jörg Böthling
Gitarrenorchester Gilbert Couché, Photo and Copyright by Jörg Böthling

das große Songs der Pophistorie auseinander nimmt und so wieder zusammen setzt, dass nur Kenner sie wieder erkennen.

Die vier Leadgitarristen aus Hamburg Mitte brachten (fast) alle ihre Saiteninstrumente mit und stellten sie uns vor.

Auch der der Kleinen Gesellschaft seit Anbeginn eng verbundene Musiker und Fotokünstler Alexander Rischer ( Sie kennen ihn von denkwürdigen  Auftritten bei uns mit Frank Lüsing als Cardiophon ) präsentierte uns einige sehr exotische E-Gitarren aus seiner Sammlung.

Der Foto- und GitarrenKünstler Alexander Rischer Bild c. Anna Steinert
Foto- und Gitarren-Künstler Alexander Rischer Bild c. Anna Steinert

Zudem gab es 50 Plattencover und andere Bilder und Geschichten zur E-Gitarre, so z.B einige wunderbare Anekdoten über das Fehmarn-Festival 1970 mit Jimi Hendrix, vorgetragen von Rasmus Gerlach, der zu diesem Thema gerade einen Dokumentar-Film vorgelegt hat.

Und es gab einen Mitmachkurs in Luftgitarrenaerobic.

Hier ein älterer Live-Mitschnitt des G.O.G.C. vor großem Publikum…

Aufnahmen, die bei uns entstanden sollen hier demnächst zu hören sein.

übrigens : das Gitarrenorchster spielte am 05.02.2015  im Lichtmeßkino in Altona zu dem Stummfilm von Friedrich W. Murnau. Sunrise, A Song of Two Humans vor ausverkauftem Haus und begeistertem Publikum.